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Räuchern im Herbst

Wie deutlich doch jetzt schon der Wechsel der Jahreszeiten zu spüren ist. Die Tage werden kürzer, die Nächte folglich länger und das Aufstehen fällt wieder schwerer. Auch erste Bäume beginnen bereits die Farben ihres Blätterkleids zu wechseln. Der Herbst steht vor der Tür! Eine Jahreszeit, in der wir neben ausgiebigen Waldspaziergängen und der Nähe zur Natur wieder vermehrt nach Wärme und Licht suchen – nach gemütlicher Atmosphäre, die wir uns mit Feuerschein, Kerzenlicht und wohltuenden Düften und Gerüchen, zum Beispiel durch das Räuchern, nach Hause holen können. Der Herbst, welcher seinen Namensursprung in dem althochdeutschen Wort herbist ( „Erntezeit“) hat, ist darüber hinaus eine Phase des Übergangs, der Wandlung und des Rückzugs nach innen. Wie die Natur, die Tiere und die Pflanzen, so bereiten auch wir uns – vor allem innerlich – auf den kommenden Winter vor. Gerade jetzt im Herbst gibt es einige Anlässe, alte Feste, Bräuche und Traditionen zu denen man passende Räucherrituale durchführen kann.

Kraft des Feuers nutzen

Überwältigend ist die intensive Farbenpracht der Laubbäume im Altweibersommer, wenn der Sommer im Frühherbst langsam und warm ausklingt. Ganz typisch für diese Zeit sind auch die mit Tautropfen bedeckten Spinnweben und Gespinste auf Feldern und Wiesen, welche an die silber-grauen Haare alter Frauen/Weiber erinnern. Das Wort „weiben“ aus dem Althochdeutschen bedeutet übrigens so viel wie „weben“. So entstand wahrscheinlich der Begriff „Altweibersommer“. Doch spätestens nachdem auch die Bäume ihr Blätterwerk abgelegt haben, erscheinen die Tage immer grauer. Die zusätzlich geringer werdende Menge an Tageslicht in dieser Jahreszeit kann bei manchen Menschen zu einem Stimmungswechsel führen. Wie auch im Frühling werden im Herbst traditionell große Feuer entzündet, um Ängste und böse Geister zu vertreiben und um Schutz für die kommende Zeit zu bitten. Die Kraft des Feuers kann man aber auch „im Kleinen“ nutzen und durch das Räuchern mit passendem Räucherwerk Wärme und Licht zu sich nach Hause bringen und eine gemütliche Atmosphäre mit anregenden, wohltuenden Düften schaffen. Räucherwerke wie Johanniskraut, Berg Athos Zypressenweihrauch, Sonnenstrahl, Salbaum Harz oder Basilika können erhellend und spannungslösend wirken. Räuchermischungen wie Balsam für die Seele oder Hüttenzauber schenken zudem viel Wärme und Licht. Meistens beginnt mit dem schlechten Wetter auch die Erkältungszeit. Um sich auf die erste Erkältungswelle vorzubereiten und das Immunsystem zu stärken, können Pflanzen und Kräuter wie Thymian, Salbei und Rosmarin sehr unterstützend wirken. (Aurareinigung, Heilung, Wacholder)

 

 

 
 

 

Herbstanfang – Heidnisches Fest Mabon & Erntedank

Zwar ist der meteorologische Herbstbeginn bereits am 1. September, eine größere Rolle spielt allerdings die Tagundnachtgleiche, auch Äquinoktium genannt. Die Herbst-Tagundnachtgleiche fällt je nach Jahr zwischen den 21. und 23. September und bildet den kalendarischen Herbstanfang. Sie steht dem Frühlingsbeginn im Jahreskreis also genau gegenüber. Zu diesem Zeitpunkt feierten bereits die Kelten ein heidnisches Fest namens Mabon. Es war dem gleichnamigen Gott Mabon bzw. Maponos (kelt. Mapos = Sohn) gewidmet, dem Gott der Jagd, der Jugend, der Fruchtbarkeit und des Lichts. Ihm zu Ehren wurden Dankesopfer für die eingefahrene Ernte dargebracht. Auch die alten Griechen feierten im gleichen Zeitraum ein Dankesfest für ihre Göttin Demeter. Diese alten Feste sind wohl die Vorläufer unserer heutigen Erntedankfeste, denn auch die christliche Kirche feiert je nach Region von Ende September bis Anfang Oktober Erntedank.

Michaelistag – Erzengelfest

Am 29. September feiert die katholische sowie evangelische Kirche den Michaelistag bzw. das Erzengelfest. Dieser Festtag ist allen Erzengeln, aber besonders Erzengel Michael, Gabriel und Raphael gewidmet. Er lädt ein, mit dem passenden Räucherwerk den Engeln zu danken und um weiteren Schutz, Führung und Begleitung zu bitten. (Engelsflügel, Engelslicht, Schutzengelmischung, Erzengel Michael, Erzengel Gabriel, Erzengel Raphael) Laut Bauernkalender beginnt am Michaelistag außerdem die Winterarbeit.

 

 

 

 

Samhain, Allerheiligen & Allerseelen

Der Herbst schreitet weiter voran, die Tage werden immer grauer und kürzer, die Nächte noch länger und schon ist auch wieder Ende Oktober. Der 31. Oktober ist heute überall als Halloween bekannt. Das Fest, welches – wie so vieles – über die USA zu uns gekommen ist, wird auch in unserer Region vor allem von Kindern gefeiert und geliebt. Doch seinen eigentlichen Ursprung hat Halloween (engl. All Hallows‘ Eve) sogar bei unseren Vorfahren in Europa. Das irisch-keltische Fest Samhain wurde vom Abend des 31. Oktobers auf den 1. November begangen. Die Wortherkunft ist dabei historisch noch nicht eindeutig geklärt. Es war ein Dunkelheitsfest zu Ehren des dunklen, unsichtbaren Neumonds, auch Nebelmond genannt. Für die Kelten war es zugleich das Neujahrfest. In dieser Nacht waren angeblich die Grenzen zwischen Himmel und Erde verschwommen. Die Tore zur Anderswelt standen somit offen und die Verbindung zu den Ahnen und Verstorbenen war nun besonders stark. Deswegen ist auch heute noch der eigentliche Sinn hinter Halloween, Haus und Hof, aber auch sich selbst vor bösen Geistern und negativen Energien zu schützen. Die Fratzen der Kürbisse, die man traditionell vor die Häuser stellt, sowie die gruseligen Verkleidungen der Kinder, sollen die Geister vertreiben und fernhalten. (Schutzräucherung, Süßgras, Beifuss, Wüstenbeifuss, Haussegen, Zedernspitzen, Räucherritual Schutz)

Die katholische Kirche hat sich diesen Tag zu Nutze gemacht und Allerheiligen sowie Allerseelen auf den 1. und 2. November gelegt. Wie der Name schon sagt, wird aller Heiligen und Seligen der Kirche gedacht – besonders aber jenen, denen an keinem eigenen Feiertag im Jahreskreis gedacht wird. Allerseelen ist ein Gedenktag für alle Verstorbenen. Die Gräber verstorbener Angehöriger werden geschmückt und meist im Familienverbund besucht. In Mexiko findet ebenfalls am 2. November ein traditionelles Totenfest statt: der Tag der Toten bzw. Dia de los Muertos. Der Totenkult spielt in Mexiko eine besonders große Rolle und dem Brauchtum nach wird an diesem Tag schwarzer Copal verräuchert.

Einladungen des Herbstes

Der Herbst lädt ein, sich – wie die Natur – nach innen zu wenden und einen achtsamen Blick in sein Innerstes zu werfen. Da sich das Jahr nun dem Ende zuneigt, ist der Augenblick geeignet eine Jahresbilanz zu ziehen. Was war gut in diesem Jahr und worin war ich erfolgreich? Welche alten Dinge belasten mich, was kann ich loslassen und wofür sollte ich mich frei machen? (Energieerneuerung, Lebensfreude) Gerade zu Allerheiligen und Allerseelen kommt oft die ganze Familie zusammen. Diese Zeit lädt besonders ein, sich an die eigenen Wurzeln und die eigene Herkunft zu erinnern. Vor allem wenn es dem Jahresende zugeht, kann man sich aber auch neuen Plänen und Visionen zuwenden. (Lebensenergie, Mastix, Weihrauch Oman) Der Herbst symbolisiert das frühe bis späte Alter des Menschen. Man geht in den Ruhestand, muss sich auf einen neuen Lebensabschnitt mit neuem Tempo einstellen, neu ordnen und orientieren. Vor allem aber beschäftigt man sich immer mehr mit der eigenen Endlichkeit. Auch Themen wie Verlust, Abschied und Trauer spielen eine immer größer werdende Rolle. (Seelentröster, Loslassen, Neubeginn, Trauerbewältigung)

 

 

Die besten Räucherstoffe für den Herbst

Am besten wählst du das passende Räucherwerk für deine Herbsträucherung aus, indem du intuitiv verschiedene Räucherstoffe auswählst und mischt oder dir eine bereits fertige Räuchermischung aussuchst, die sich für dich gut anfühlt. Abgesehen von bestimmten Anlässen, Ritualen und Themen passen zu dieser Jahreszeit besonders gut warme, kräftige, würzige und stärkende Räucherwerke. Die wichtigsten Pflanzen, Kräuter und Räucherstoffe für dein Räucherritual im Herbst, haben wir hier für dich zusammengefasst.

  • Angelikawurzel (auch Angstwurz, Engelwurz genannt): Schutzpflanze, Pflanze des Lichts, gibt Kraft, spendet Mut und Selbstvertrauen, löst Ängste, fördert Spiritualität, zentriert, hilft dabei eigene Wurzeln zu finden, wirkt stimmungsaufhellend, ermutigend und inspirierend (enthalten in: Energieerneuerung, Auraschutz)
  • Baldrian (Name geht zurück auf Baldur, nordischer Lichtgott): segnend, bringt Licht ins Dunkel, stärkt Selbstachtung und Vertrauen, schützt, und schenkt Kraft, kann entspannend und schlaffördernd wirken (enthalten in: Engelslicht)
  • Beifuss: unterstützt bei Veränderung und Neubeginn, bringt alles ins Fließen, beseitigt alte Energien; Schutz-, Segnungs- und Reinigungsräucherung.
  • Drachenblut: zur atmosphärischen Reinigung und für Schutzräucherungen
  • Eibe (heiliger Baum, Weltenbaum der Germanen, Baum der Ewigkeit): verkörpert Einheit von Leben und Tod, hilft beim Loslassen und Abschließen, beim Trauern und Abschied nehmen, stärkt Verbindung zu den Ahnen, macht frei für Visionen
  • Frauenrauch: gibt neue Energien, Ausgleich und Schutz
  • Hafer: baut und richtet auf, schenkt Kraft und Mut
  • Johanniskraut: reinigt und klärt Atmosphäre und Räume, bringt Wärme und Licht, wirkt spannungsabbauend, stärkt das Vertrauen in sich selbst
  • Kiefernharz und -nadeln: bringen Frieden und Einklang, wirken beruhigend und entspannend, schenken Kraft, Antrieb und Stabilität im Leben (enthalten in Alpenrauch)
  • Lärche (Kieferngewächs): schützt, schenkt Segen, Heiterkeit, Zuversicht, Vertrauen und Leichtigkeit, wirkt reinigend, entspannend, lösend (Kieferngewächse enthalten in: Bergwaldmischung, Alpenrauch, Almenrau(s)ch)
  • Lavendel: hilft bei innerer Unruhe, wirkt sanft reinigend und ordnend
  • Opoponax: wirkt erdend, reinigend und regt die Selbstheilungskräfte an
  • Palo Santo: wird verwendet, um böse Geister zu vertreiben und gute anzuziehen; verbreitet freudige Stimmung.
  • (Hecken-)Rose: Orakel- und Schutzpflanze, segnend, weihend, schenkt inneren Frieden und Zuversicht, fördert Harmonie und Liebe, verbindet Gegensätzliches (Rosenblütenblätter, Rosenhain, Rosenweihrauch)
  • Rosmarin: herzöffnend, unterstützt das Loslassen
  • Salbei: eine der stärksten Pflanzen zum Reinigen und Segnen; klärt Räume sowie die Aura von Mensch und Tier.
  • Wacholder: stark reinigend, bringt Schutz und Klarheit
  • Waldlichtung: erinnert an gemütliche Waldspaziergänge; entspannt, beruhigt und kann helfen Stress zu reduzieren (enthält Johanniskraut, Beifuss, Fichtennadel, Zirbenspäne u.a.)
  • Waldluft: klärend und reinigend, gibt die Freiheit und Stärke, den eigenen Weg zu gehen (enthält Fichtenharz, Angelikasamen, Wacholderholz, Beifuss, Johanniskraut u.a.)

Weitere Infos zum Räuchern Unsere Bücher zum Thema Räuchern: Räuchern zu heiligen Zeiten, Das große Buch vom Räuchern, Räucherstoffe und Räucherrituale, Räuchern mit heimischen Kräutern, Rituelle Hausreinigung Entdecke hier unseren Leitfaden: So räucherst du richtig! Zubehör zum Räuchern: Räucherset, Feuersand, Räucherkohle, Kohlezange groß, Räucherbesteck, Räucherlöffel, Feder, Räuchermuschel, Weihrauchbrenner, Räucherschale, Räucherpfanne, Räucherkelch

Entdecken Sie die magischen Rauhnächte

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit erfreuen sich verschiedene alpenländische Räuchertraditionen großer Beliebtheit. So etwa in den Rauhnächten vom 24. Dezember bis zum 6. Jänner. In dieser Zeit soll das Tor zur Seelenwelt besonders durchlässig sein, weshalb man zum Schutz von Haus und Hof räuchert, aber auch um Dämonen und Geister zu vertreiben oder Orakel zu befragen.

Visionen zur Jahreswende

Die zwölf Rauhnächte sind die Zeit der Jahreswende und bestehen aus den sechs Nächten des alten und den sechs Nächten des neuen Jahres. Sie sind eine magische Zeit voller Märchen und alten Überlieferungen. In den Rauhnächten sind uns nicht nur die geistige Welt, sondern auch unsere Ahnen und Vorfahren sehr nahe. Jede Rauhnacht hat dabei eine eigene Bedeutung und steht symbolisch für einen Monat im kommenden Jahr. Richten Sie Ihr Räucherritual in den Rauhnächten auf das vorherrschende Thema aus und blicken Sie dabei auch zuversichtlich auf den zugeordneten Monat im neuen Jahr, für den der Rauch nach alten Überlieferungen Visionen und Klarheit bringen soll. Diese Visionen während des Räucherns sollen zukünftige Entwicklungen aufzeigen, das Räucherritual dient also auch als magisches Orakel für das kommende Jahr. Meditationen zur Thematik der jeweiligen Rauhnacht sind nun besonders erhellend, Zusammenhänge werden leichter durchschaut und die Vertiefung in die eigene Seele fällt während den Rauhnächten leichter als an anderen Tagen. Zeichnen Sie Ihre Gedanken und Gefühle während den Räucherritualen aber auch Ihre Träume auf: Sie liefern wertvolle Impulse fürs neue Jahr und können Hinweise darauf geben, was im kommenden Jahr passieren wird. Dank der Aufzeichnungen haben Sie so die Möglichkeit, Ihre Erkenntnisse im neuen Jahr erneut durchzugehen und sich davon inspirieren zu lassen.

Reinigung und Schutz von Haus und Hof während der Rauhnächte

Genauso wichtig wie das bewusste Erfahren der Jahreswende, des Abschließens des Alten und des Sich-Öffnens für das Neue, ist auch das Räuchern für Schutz und zur Reinigung. Alte Energien sitzen oft an Ort und Stelle fest und blockieren die feinstofffliche Energie. Damit aber Neues entstehen kann, muss erst das Alte weichen. Verbrauchte und negative Energien werden mit dem passenden Räucherwerk wie beispielsweise weißem Salbei aufgelöst und transformiert. Da die Brücke zur „Anderswelt“ während der Rauhnächte durchlässiger ist, steht immer auch der Aspekt des Schutzes von Haus, Hof und den Bewohnern, sowohl Mensch als auch Tier, im Fokus. Der Rauch vernebelt den Geistwesen die Sicht, blockiert den Weg in unsere Welt für unreine Energien und schützt vor deren unliebsamen Einfluss.

Wie man richtig räuchert, erfahren Sie in unserem Leitfaden: So räuchern Sie richtig!

Abschluss der Rauhnächte

Am Abschlusstag der Rauhnächte, dem 06. Januar oder Dreikönigstag, endet die magische Zeit der Rauhnächte und Sie können gereinigt und voller Zuversicht ins neue Jahr starten. Auch der Brauch der Sternsinger ist zum 6. Jänner weit verbreitet. Die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar schreiben mit geweihter Kreide „C + M + B“ (Christus Mansionem Benedicat = Christus, segne dieses Haus) und die Jahreszahl an den Türstock und schwingen dabei ein Räuchergefäß mit geweihtem Weihrauch, um Haus und Hof vor Unbilden zu beschützen und von negativen Energien zu reinigen.

Dieser Tag eignet sich auch sehr gut, um ein Abschlussritual durchzuführen. Gehen Sie an diesem Tag die Ereignisse und Aufzeichnungen der letzen 12 Nächte durch, bedanken Sie sich für die Hinweise sowie für die Führung und blicken Sie dann hoffnungsvoll und freudig ins neue Jahr und in die nahe Zukunft.

Stellen Sie sich bewusst folgende Fragen und meditieren Sie über das vergangene Jahr:

  • Welche positiven Erfahrungen habe ich in diesem Jahr gemacht?
  • Wofür bin ich im letzen Jahr dankbar?
  • Was habe ich gelernt?
  • Was habe ich im letzen Jahr besonders gut gemacht? Worauf bin ich stolz?
  • Wer war an meiner Seite, hat mich unterstützt und mich durch das Jahr begleitet?
  • Welche Veränderungen waren besonders einschneidend?
  • Was habe ich zu Ende gebracht und wovon will ich mich im neuen Jahr lösen?
  • Was ist noch nicht abgeschlossen und wird mich auch im neuen Jahr noch begleiten?
  • Was lasse ich zurück, was nehme ich mit?

Die Rauhnächte 2018/2019

Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der Rauhnächte mit der jeweils vorherrschenden Thematik und dem passenden Räucherwerk.

Erste Rauhnacht

  • Haupt-Rauhnacht, Weihnachten
  • Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Januar 2019
  • Thematik: Basis-Grundlage der Rauhnächte
  • Räucherwerk: Ahnenmischung

Zweite Rauhnacht

  • Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Februar 2019
  • Thematik: innere Stimme, innere Führung, höheres Selbst
  • Räucherwerk: Innerer Frieden

Dritte Rauhnacht

  • Nacht vom 26. auf den 27. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für März 2019
  • Thematik: Herzöffnung, Wunder zulassen
  • Räucherwerk: Licht Liebe Energie

Vierte Rauhnacht

  • Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für April 2019
  • Thematik: Auflösung von Blockierendem
  • Räuchwerk: weißer Salbei

Fünfte Rauhnacht

  • Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Mai 2019
  • Thematik: Freundschaft
  • Räucherwerk: Geborgenheit

Sechste Rauhnacht

  • Nacht vom 29. auf den 30. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Juni 2019
  • Thematik: Bereinigung
  • Räucherwerk: Reinigung

Siebte Rauhnacht

  • Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Juli 2019
  • Thematik: Vorbereitung auf das Kommende
  • Räucherwerk: Neuer Weg

Achte Rauhnacht

  • Haupt-Rauhnacht, Silvester
  • Nacht vom 31. Dezember 2018 auf den 01. Januar 2019
  • Steht symbolisch für August 2019
  • Thematik: Geburt des neuen Jahres
  • Räucherwerk: Neubeginn

Neunte Rauhnacht

  • Nacht vom 01. auf den 02. Januar 2019
  • Steht symbolisch für September 2019
  • Thematik: Segen, Weisheit
  • Räuchwerk: Haussegen

Zehnte Rauhnacht

  • Nacht vom 03. auf den 04. Januar 2019
  • Steht symbolisch für Oktober 2019
  • Thematik: Loslassen, Abschied nehmen
  • Räucherwerk: Loslassen

Elfte Rauhnacht

  • Nacht vom 04. auf den 05. Januar 2019
  • Steht symbolisch für November 2019
  • Thematik: Reinigung, Transformation
  • Räucherwerk: Kraft der Reinigung

Zwölfte Rauhnacht

  • Haupt-Rauhnacht, Erscheinung des Herrn
  • Nacht vom 05. auf den 06. Januar 2019
  • Steht symbolisch für Dezember 2019
  • Thematik: Transformation, Schutz, Heilung
  • Räucherwerk: Schutz

Besondere Räucherwerke zu den Rauhnächten

Natürlich können Sie auch andere Räucherwerke während den Rauhnächten verräuchern. Am besten wählen Sie einfach intuitiv entweder eine vorgefertigte Mischung aus oder Sie wählen ein traditionelles einzelnes Räucherwerk. Hier werden zum Beispiel Weihrauch, Salbei und Myrrhe in den Rauhnächten verwendet. Weihrauch wird bereits seit Jahrhunderten auch während der Rauhnächte geräuchert. Er balanciert das Physische aus und weckt das höhere Bewusstsein. Er vertieft die Qualität spiritueller Erfahrungen und erzeugt kraftvolle Schwingungen. Zudem fördert er Visionen und geistiges Wachstum.
Auch weißer Salbei erfreut sich gerade in unseren Breiten einer langen Räuchertradition. Er wirkt keimtötend, bringt Ruhe und Frieden und hilft beim Durchatmen. Seine hervorstechendste Eigenschaft ist jedoch seine große Reinigungskraft: alte, aufgestaute Energien kann er mühelos beseitigen und so den Weg bereiten für Neues.
Myrrhe ist eines der ältesten Räucherharze überhaupt und wirkt desinfizierend, desodorierend und schlaffördernd. Der Myrrhenduft wirkt erdend, beruhigend und verankert uns im Hier und Jetzt.

 

 

 

 

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