Mit diesen Tipps gleichst du dein Wurzelchakra aus!

Chakren sind nach alten indischen Überlieferungen Energiewirbel, die sich entlang der Wirbselsäule im feinstofflichen Körper befinden und unseren Körper mit Prana, der Lebensenergie versorgen. „Chakra“ ist Sanskrit und bedeutet Rad, da die Energiewirbel sich wie ein Rad drehen. Je nachdem, wie weit jemand in seiner Entwicklung fortgeschritten ist, drehen sich die Chakren schneller und verändern ihre Farbintensität. Es gibt sieben Hauptchakren, wobei jedes Chakra einen anderen Bereich des Körpers mit Energie versorgt. Wenn unsere Chakren also gut funktionieren, fühlen wir uns auch körperlich und psychisch gesund.

Jedes Chakra kann durch verschiedene Hilfsmittel aktiviert und ausgeglichen werden. Dabei werden Schwingungen aufgenommen, die dem Chakra entsprechen und es dadurch stärken. Diese Energie kann in Form von Nahrung, Räucherstäbchen und Räucherstoffen, ätherischen Ölen, Affirmationen, energetisiertem Wasser, Farben und ähnlichem ausgeglichen werden.

1. Chakra – Wurzelchakra (Muladhara-Chakra)

Das 1. Chakra wird auch Wurzelchakra genannt und befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule. Es wird auch Basischakra genannt, weil es die Basis unserer geistigen Entwicklung bildet. Das Wurzelchakra steuert alle Themen und Bereiche, die mit Urvertrauen, Sicherheit und unserer Lebenskraft einhergehen. Das Wurzelchakra verbindet uns mit der materiellen Welt, darum spielen auch Themen wie Macht und Geld eine wichtige Rolle. Es steht für Stabilität und Sicherheit. Darum steht auch alles, was im Körper Festigkeit vermittelt, mit diesem Chakra in Verbindung: Knochen, Zähne, Nägel. Ebenso steuert dieses Chakra unsere Nebenniere und damit unsere Urinstinkte. Ist das Chakra blockiert oder gestört, kämpfen wir ums Überleben und fühlen keine Verbindung zu Gott, aber auch die Bindung an Freunde und Familie ist gestört. Auch unterschiedliche Ängste können uns dann überwältigen.

Funktioniert dieses Chakra hingegen gut, fühlen wir uns geerdet und stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Wir haben keine materiellen Sorgen und fühlen uns tief verbunden mit der Welt und ihren Bewohnern. Wir empfinden ein tiefes Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Angst spielt dann keine Rolle in unserem Leben, sondern wir geben uns vertrauensvoll dem sich ständig wandelnden Prozess des Lebens hin. Ist das Wurzelchakra voll aktiviert, leuchtet es in kräftigem Rot.
Um spirituell wachsen zu können, ist ein geheiltes Wurzelchakra äußerst wichtig. Nur wenn wir uns dem Leben angstfrei stellen können, wenn wir wissen, dass wir in Sicherheit sind und wenn wir Vertrauen in uns, die Welt und Gott fühlen können, kann spirituelles Erwachen passieren. Nur mit einem intakten und geheilten Wurzelchakra können wir die göttliche Verbindung zu allem, was ist, fühlen. Und genau dieses Gefühl der Verbundenheit ist die Wurzel allen Erwachens.
Auch ruht im Wurzelchakra die Kundalini-Energie, die durch unterschiedliche Techniken erweckt werden kann. Ist die Kundalini-Energie aufgestiegen, ermöglicht dies eine Transformation unseres Bewusstseins und wir erleben Erleuchtung.

So zeigt sich eine Störung des Wurzelchakras im Körper

Körperliche Symptome, die auf ein gestörtes und eventuell blockiertes Wurzelchakra hinweisen, sind vielfältig. Knochenerkrankungen wie etwa Osteoporose sind häufig. Nachdem das Wurzelchakra auch unseren Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt mit Energie versorgt, sind Nieren- und Blasenbeschwerden ebenfalls oft ein Thema, ebenso wie Prostatabeschwerden. Aber auch ein schwankender, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck kann ein Hinweis auf Störungen im Wurzelchakra sein. Kreuzschmerzen, Ischiasbeschwerden und Blutarmut sind weitere Zeichen eines nicht voll funktionstüchtigen 1. Chakras. Auch alle Beschwerden, die unsere Ausscheidungsorgane betreffen, stehen mit diesem Chakra in Verbindung: Verstopfung, Durchfall, Darmbeschwerden, Hämorrhoiden.

Zugeordnete Körpersysteme: Skelett, Zähne, Beine und Füße, äußere Geschlechtsorgane, Dammregion, Darm, Niere, Blase

So zeigt sich eine Störung des Wurzelchakras in der Psyche

Wenn wir nicht im Fluss des Lebens sind, können Depressionen von uns Besitz ergreifen. Wir fühlen uns alleine, ängstlich und begegnen dem Leben voller Pessimismus. Stress, Zweifel, Egoismus und ein Gefühl von Mangel sind unsere ständigen Begleiter. Wenn wir in falschen Abhängigkeiten und ungesunden Beziehungen gefangen sind, ist unser Wurzelchakra vermutlich gestört. Gewalt, Hass und Wut empfinden wir bei einem blockierten Wurzelchakra, dann ist unser tägliches Leben ein ständiger Kampf.

So stärkst du dein Wurzelchakra

Um das Wurzelchakra zu stärken, verwendest du möglichst viele verschiedene Stoffe, die diesem Chakra zugeordnet sind. Die Schwingungsfrequenz der Stoffe entspricht dabei der Schwingung eines geheilten Wurzelchakras und kann darum das Chakra ausgleichen und in Richtung Heilung führen.  Dies können ätherische Öle genauso sein wie Räucherstoffe, Nahrungsmittel, Heilsteine, Farben oder Affirmationen.

Aromatherapie zur Heilung des Wurzelchakras

Jedes ätherische Öl hat eine bestimmte Schwinungsfrequenz, die wir zur Heilung der Chakren nutzen können. Beispielsweise kannst du dir ein Körperöl mit verschiedenen ätherischen Ölen mischen, die dem Wurzelchakra entsprechen. Dieses benutzt du dann morgens nach dem Duschen und reibst deinen Körper damit ein. Eine andere Möglichkeit, von der Wirkung der ätherischen Öle zu profitieren, stellt die Verwendung eines Diffusers dar. Dieser verwandelt das ätherische Öl in einen feinen Nebel und hällt den Raum sanft in heilsamen Duft.

Rezept: Wurzelchakra-Körperöl
In 50 ml Sesamöl mischt man je 3 Tropfen ätherisches Zypressen-, Cistrosen-, Zedern-, Nelken- und Rosenholzöl. Alternativ kann man auch eine Mischung aus 50ml Sesamöl, 10 Tropfen Zypressen- und 5 Tropfen Zedernholzöl herstellen.

Ätherische Öle fürs Wurzelchakra: Nelke, Zypresse, Cistrose, Rosmarin, Ingwer, Vetiver, Zeder, Rosenholz

Energetisiertes Wasser zur Heilung des Wurzelchakras

Wasser ist ein wundervoller Energieträger. Es verfügt über enorme Speicherkapazität und kann relativ einfach energetisiert werden. Es speichert die Schwingungen und gibt sie beim Trinken an unseren feinstofflichen Körper ab. Wasser oder andere Getränke, die beispielsweise aus speziellen Chakra-Gläsern getrunken werden, gleichen das Wurzelchakra sehr gut aus. Auch kann man ein Wasserglas auf eine rote Unterlage stellen oder mit Affirmationen beschriften. Edelsteine, die das Wasser energestisieren, haben ebenfalls großes Potential unsere Chakren zu heilen.

Edelsteine fürs Wurzelchakra: Granat, Rubin, Hämatit, Jaspis, Turmalin, Achat, Koralle

 

 

Räucherungen zur Heilung des Wurzelchakras

Auch durch Räucherungen kann man die Chakren gezielt ausgleichen. Die Energien der Räucherung transformieren gezielt negative Energien und harmonisieren nicht nur unsere feinstofflichen Körpersysteme, sondern auch Aura, Räume und Co. Hier bieten sich Räucherstoffe an, die dem Wurzelchakra entsprechen, oder aber auch Räucherstäbchen, die gezielt zur Harmonisierung des Wurzelchakras entwickelt werden.
Wenn Sie unsichre sind, wie man eigentlich richtig räuchert, dann werfen Sie doch einen Blick in unseren Leitfaden: So räuchern Sie richtig.

Räucherstoffe: Copal, Moschus, Sandelholz, Eichenmoos, Veitiver, Patchouli, Nelke

Rot zur Heilung des Wurzelchakras

Die Farbe Rot steht für das Wurzelchakra, dementsprechend kann alles Rote ausgleichend wirken: rote Kleidung, roter Schmuck, rote Dekoelemente in der Wohnung oder rote Nahrung können hier helfen.

Nahrung zur Heilung des Wurzelchakras

Nahrung dient dazu, unserem Körper mit Energie zu versorgen. Und zwar nicht nur mit Verbrennungsenergie, sondern auch mit feinstofflicher Energie, nämlich der Lebensenergie Prana. Alle roten Nahrungsmittel können hier helfen, das Chakra auszugleichen. Wohlgemerkt sind hier nur pflanzliche Nahrungsmittel gemeint, denn nur pflanzliche Nahrung liefert und stärkt unsere Lebenskraft, tierische Lebensmittel hingegen schwächen die Lebensenergie in jedem Fall. So ist Fleisch absolut nicht geeignet, das Wurzelchakra auszugleichen, obwohl es durch die rote Farbe des Blutes geeignet erscheint.

Nahrungsmittel fürs Wurzelchakra: Wurzelgemüse wie Karotten, Kartoffeln, Pastinaken. Rote Rüben, Radieschen, Kolrabi, Rettich. Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Erbsen, Soja. Saaten wie Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne …

Affirmationen und Meditation zur Heilung des Wurzelchakras

Alle Chakren können hervorragend durch Meditation und Konzentration auf Affirmationen geheilt werden. Wichtig ist dabei, die Meditationen und Affirmationen für einige Wochen oder – wenn das Wurzelchakra stark blockiert ist – über Monate kontinuierlich und am besten täglich durchzuführen. Zehn Minuten Meditation am Tag sind oft ausreichend, solange man dies täglich praktiziert. Dabei konzentriert man sich still auf den eigenen Atem und versucht sich nicht von Gedanken und Gefühlen ablenken zu lassen. Tauchen Gedanken, Gefühle oder Erinnerungen auf – und das werden sie mit ziemlicher Sicherheit – beobachtet man diese, denkt: „Gedanke“ oder „Gefühl“ und kehrt wieder zur Beobachtung des Atems zurück.
Affirmationen sind Sätze, die das Unterbewusstsein neu programmieren und so die Struktur unseres Seins subtil verändern. Entweder man integriert die Affirmationen in die tägliche Meditationspraxis indem man sich nicht auf den Atem, sondern auf die Affirmationen konzentriert und diese in Gedanken unaufhörlich wiederholt. Oder man nimmt sich abends im Bett vor dem Einschlafen Zeit und wiederholt die Affirmationen für einige Minuten im Geist. Ebenso kann man auch untertags die Affirmationen immer wieder gedanklich aufsagen.

Affirmation fürs Wurzelchakra: „Ich bin in Sicherheit. Ich bin vollkommen geborgen und werde geliebt. Alles ist gut.“

Yoga zur Heilung des Wurzelchakras

Auch Yoga-Übungen können helfen, das Wurzelchakra auszugleichen. Richtig ausgeführt werden Yogaübungen zu Meditationen. Jede Asana (Körperstellung) lenkt die Energien im Körper in unterschiedliche Bereiche, reinigt die Chakren und versorgt uns mit Prana.

Yogaübungen fürs Wurzelchakra: Standstellungen wie Baum, Krieger und Dreieck, abenso vorwärtsbeugende Stellungen im Stehen und Sitzen sowie der (halbe) Drehsitz.

 

Autor: Silke Gugenberger-Wachtler