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Entdecken Sie die magischen Rauhnächte

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit erfreuen sich verschiedene alpenländische Räuchertraditionen großer Beliebtheit. So etwa in den Rauhnächten vom 24. Dezember bis zum 6. Jänner. In dieser Zeit soll das Tor zur Seelenwelt besonders durchlässig sein, weshalb man zum Schutz von Haus und Hof räuchert, aber auch um Dämonen und Geister zu vertreiben oder Orakel zu befragen.

Visionen zur Jahreswende

Die zwölf Rauhnächte sind die Zeit der Jahreswende und bestehen aus den sechs Nächten des alten und den sechs Nächten des neuen Jahres. Sie sind eine magische Zeit voller Märchen und alten Überlieferungen. In den Rauhnächten sind uns nicht nur die geistige Welt, sondern auch unsere Ahnen und Vorfahren sehr nahe. Jede Rauhnacht hat dabei eine eigene Bedeutung und steht symbolisch für einen Monat im kommenden Jahr. Richten Sie Ihr Räucherritual in den Rauhnächten auf das vorherrschende Thema aus und blicken Sie dabei auch zuversichtlich auf den zugeordneten Monat im neuen Jahr, für den der Rauch nach alten Überlieferungen Visionen und Klarheit bringen soll. Diese Visionen während des Räucherns sollen zukünftige Entwicklungen aufzeigen, das Räucherritual dient also auch als magisches Orakel für das kommende Jahr. Meditationen zur Thematik der jeweiligen Rauhnacht sind nun besonders erhellend, Zusammenhänge werden leichter durchschaut und die Vertiefung in die eigene Seele fällt während den Rauhnächten leichter als an anderen Tagen. Zeichnen Sie Ihre Gedanken und Gefühle während den Räucherritualen aber auch Ihre Träume auf: Sie liefern wertvolle Impulse fürs neue Jahr und können Hinweise darauf geben, was im kommenden Jahr passieren wird. Dank der Aufzeichnungen haben Sie so die Möglichkeit, Ihre Erkenntnisse im neuen Jahr erneut durchzugehen und sich davon inspirieren zu lassen.

Reinigung und Schutz von Haus und Hof während der Rauhnächte

Genauso wichtig wie das bewusste Erfahren der Jahreswende, des Abschließens des Alten und des Sich-Öffnens für das Neue, ist auch das Räuchern für Schutz und zur Reinigung. Alte Energien sitzen oft an Ort und Stelle fest und blockieren die feinstofffliche Energie. Damit aber Neues entstehen kann, muss erst das Alte weichen. Verbrauchte und negative Energien werden mit dem passenden Räucherwerk wie beispielsweise weißem Salbei aufgelöst und transformiert. Da die Brücke zur „Anderswelt“ während der Rauhnächte durchlässiger ist, steht immer auch der Aspekt des Schutzes von Haus, Hof und den Bewohnern, sowohl Mensch als auch Tier, im Fokus. Der Rauch vernebelt den Geistwesen die Sicht, blockiert den Weg in unsere Welt für unreine Energien und schützt vor deren unliebsamen Einfluss.

Wie man richtig räuchert, erfahren Sie in unserem Leitfaden: So räuchern Sie richtig!

Abschluss der Rauhnächte

Am Abschlusstag der Rauhnächte, dem 06. Januar oder Dreikönigstag, endet die magische Zeit der Rauhnächte und Sie können gereinigt und voller Zuversicht ins neue Jahr starten. Auch der Brauch der Sternsinger ist zum 6. Jänner weit verbreitet. Die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar schreiben mit geweihter Kreide „C + M + B“ (Christus Mansionem Benedicat = Christus, segne dieses Haus) und die Jahreszahl an den Türstock und schwingen dabei ein Räuchergefäß mit geweihtem Weihrauch, um Haus und Hof vor Unbilden zu beschützen und von negativen Energien zu reinigen.

Dieser Tag eignet sich auch sehr gut, um ein Abschlussritual durchzuführen. Gehen Sie an diesem Tag die Ereignisse und Aufzeichnungen der letzen 12 Nächte durch, bedanken Sie sich für die Hinweise sowie für die Führung und blicken Sie dann hoffnungsvoll und freudig ins neue Jahr und in die nahe Zukunft.

Stellen Sie sich bewusst folgende Fragen und meditieren Sie über das vergangene Jahr:

  • Welche positiven Erfahrungen habe ich in diesem Jahr gemacht?
  • Wofür bin ich im letzen Jahr dankbar?
  • Was habe ich gelernt?
  • Was habe ich im letzen Jahr besonders gut gemacht? Worauf bin ich stolz?
  • Wer war an meiner Seite, hat mich unterstützt und mich durch das Jahr begleitet?
  • Welche Veränderungen waren besonders einschneidend?
  • Was habe ich zu Ende gebracht und wovon will ich mich im neuen Jahr lösen?
  • Was ist noch nicht abgeschlossen und wird mich auch im neuen Jahr noch begleiten?
  • Was lasse ich zurück, was nehme ich mit?

Die Rauhnächte 2018/2019

Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der Rauhnächte mit der jeweils vorherrschenden Thematik und dem passenden Räucherwerk.

Erste Rauhnacht

  • Haupt-Rauhnacht, Weihnachten
  • Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Januar 2019
  • Thematik: Basis-Grundlage der Rauhnächte
  • Räucherwerk: Ahnenmischung

Zweite Rauhnacht

  • Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Februar 2019
  • Thematik: innere Stimme, innere Führung, höheres Selbst
  • Räucherwerk: Innerer Frieden

Dritte Rauhnacht

  • Nacht vom 26. auf den 27. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für März 2019
  • Thematik: Herzöffnung, Wunder zulassen
  • Räucherwerk: Licht Liebe Energie

Vierte Rauhnacht

  • Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für April 2019
  • Thematik: Auflösung von Blockierendem
  • Räuchwerk: weißer Salbei

Fünfte Rauhnacht

  • Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Mai 2019
  • Thematik: Freundschaft
  • Räucherwerk: Geborgenheit

Sechste Rauhnacht

  • Nacht vom 29. auf den 30. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Juni 2019
  • Thematik: Bereinigung
  • Räucherwerk: Reinigung

Siebte Rauhnacht

  • Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2018
  • Steht symbolisch für Juli 2019
  • Thematik: Vorbereitung auf das Kommende
  • Räucherwerk: Neuer Weg

Achte Rauhnacht

  • Haupt-Rauhnacht, Silvester
  • Nacht vom 31. Dezember 2018 auf den 01. Januar 2019
  • Steht symbolisch für August 2019
  • Thematik: Geburt des neuen Jahres
  • Räucherwerk: Neubeginn

Neunte Rauhnacht

  • Nacht vom 01. auf den 02. Januar 2019
  • Steht symbolisch für September 2019
  • Thematik: Segen, Weisheit
  • Räuchwerk: Haussegen

Zehnte Rauhnacht

  • Nacht vom 03. auf den 04. Januar 2019
  • Steht symbolisch für Oktober 2019
  • Thematik: Loslassen, Abschied nehmen
  • Räucherwerk: Loslassen

Elfte Rauhnacht

  • Nacht vom 04. auf den 05. Januar 2019
  • Steht symbolisch für November 2019
  • Thematik: Reinigung, Transformation
  • Räucherwerk: Kraft der Reinigung

Zwölfte Rauhnacht

  • Haupt-Rauhnacht, Erscheinung des Herrn
  • Nacht vom 05. auf den 06. Januar 2019
  • Steht symbolisch für Dezember 2019
  • Thematik: Transformation, Schutz, Heilung
  • Räucherwerk: Schutz

Besondere Räucherwerke zu den Rauhnächten

Natürlich können Sie auch andere Räucherwerke während den Rauhnächten verräuchern. Am besten wählen Sie einfach intuitiv entweder eine vorgefertigte Mischung aus oder Sie wählen ein traditionelles einzelnes Räucherwerk. Hier werden zum Beispiel Weihrauch, Salbei und Myrrhe in den Rauhnächten verwendet. Weihrauch wird bereits seit Jahrhunderten auch während der Rauhnächte geräuchert. Er balanciert das Physische aus und weckt das höhere Bewusstsein. Er vertieft die Qualität spiritueller Erfahrungen und erzeugt kraftvolle Schwingungen. Zudem fördert er Visionen und geistiges Wachstum.
Auch weißer Salbei erfreut sich gerade in unseren Breiten einer langen Räuchertradition. Er wirkt keimtötend, bringt Ruhe und Frieden und hilft beim Durchatmen. Seine hervorstechendste Eigenschaft ist jedoch seine große Reinigungskraft: alte, aufgestaute Energien kann er mühelos beseitigen und so den Weg bereiten für Neues.
Myrrhe ist eines der ältesten Räucherharze überhaupt und wirkt desinfizierend, desodorierend und schlaffördernd. Der Myrrhenduft wirkt erdend, beruhigend und verankert uns im Hier und Jetzt.

 

 

 

 

Mit diesen Tipps gleichst du dein Wurzelchakra aus!

Chakren sind nach alten indischen Überlieferungen Energiewirbel, die sich entlang der Wirbselsäule im feinstofflichen Körper befinden und unseren Körper mit Prana, der Lebensenergie versorgen. „Chakra“ ist Sanskrit und bedeutet Rad, da die Energiewirbel sich wie ein Rad drehen. Je nachdem, wie weit jemand in seiner Entwicklung fortgeschritten ist, drehen sich die Chakren schneller und verändern ihre Farbintensität. Es gibt sieben Hauptchakren, wobei jedes Chakra einen anderen Bereich des Körpers mit Energie versorgt. Wenn unsere Chakren also gut funktionieren, fühlen wir uns auch körperlich und psychisch gesund.

Jedes Chakra kann durch verschiedene Hilfsmittel aktiviert und ausgeglichen werden. Dabei werden Schwingungen aufgenommen, die dem Chakra entsprechen und es dadurch stärken. Diese Energie kann in Form von Nahrung, Räucherstäbchen und Räucherstoffen, ätherischen Ölen, Affirmationen, energetisiertem Wasser, Farben und ähnlichem ausgeglichen werden.

1. Chakra – Wurzelchakra (Muladhara-Chakra)

Das 1. Chakra wird auch Wurzelchakra genannt und befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule. Es wird auch Basischakra genannt, weil es die Basis unserer geistigen Entwicklung bildet. Das Wurzelchakra steuert alle Themen und Bereiche, die mit Urvertrauen, Sicherheit und unserer Lebenskraft einhergehen. Das Wurzelchakra verbindet uns mit der materiellen Welt, darum spielen auch Themen wie Macht und Geld eine wichtige Rolle. Es steht für Stabilität und Sicherheit. Darum steht auch alles, was im Körper Festigkeit vermittelt, mit diesem Chakra in Verbindung: Knochen, Zähne, Nägel. Ebenso steuert dieses Chakra unsere Nebenniere und damit unsere Urinstinkte. Ist das Chakra blockiert oder gestört, kämpfen wir ums Überleben und fühlen keine Verbindung zu Gott, aber auch die Bindung an Freunde und Familie ist gestört. Auch unterschiedliche Ängste können uns dann überwältigen.

Funktioniert dieses Chakra hingegen gut, fühlen wir uns geerdet und stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Wir haben keine materiellen Sorgen und fühlen uns tief verbunden mit der Welt und ihren Bewohnern. Wir empfinden ein tiefes Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Angst spielt dann keine Rolle in unserem Leben, sondern wir geben uns vertrauensvoll dem sich ständig wandelnden Prozess des Lebens hin. Ist das Wurzelchakra voll aktiviert, leuchtet es in kräftigem Rot.
Um spirituell wachsen zu können, ist ein geheiltes Wurzelchakra äußerst wichtig. Nur wenn wir uns dem Leben angstfrei stellen können, wenn wir wissen, dass wir in Sicherheit sind und wenn wir Vertrauen in uns, die Welt und Gott fühlen können, kann spirituelles Erwachen passieren. Nur mit einem intakten und geheilten Wurzelchakra können wir die göttliche Verbindung zu allem, was ist, fühlen. Und genau dieses Gefühl der Verbundenheit ist die Wurzel allen Erwachens.
Auch ruht im Wurzelchakra die Kundalini-Energie, die durch unterschiedliche Techniken erweckt werden kann. Ist die Kundalini-Energie aufgestiegen, ermöglicht dies eine Transformation unseres Bewusstseins und wir erleben Erleuchtung.

So zeigt sich eine Störung des Wurzelchakras im Körper

Körperliche Symptome, die auf ein gestörtes und eventuell blockiertes Wurzelchakra hinweisen, sind vielfältig. Knochenerkrankungen wie etwa Osteoporose sind häufig. Nachdem das Wurzelchakra auch unseren Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt mit Energie versorgt, sind Nieren- und Blasenbeschwerden ebenfalls oft ein Thema, ebenso wie Prostatabeschwerden. Aber auch ein schwankender, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck kann ein Hinweis auf Störungen im Wurzelchakra sein. Kreuzschmerzen, Ischiasbeschwerden und Blutarmut sind weitere Zeichen eines nicht voll funktionstüchtigen 1. Chakras. Auch alle Beschwerden, die unsere Ausscheidungsorgane betreffen, stehen mit diesem Chakra in Verbindung: Verstopfung, Durchfall, Darmbeschwerden, Hämorrhoiden.

Zugeordnete Körpersysteme: Skelett, Zähne, Beine und Füße, äußere Geschlechtsorgane, Dammregion, Darm, Niere, Blase

So zeigt sich eine Störung des Wurzelchakras in der Psyche

Wenn wir nicht im Fluss des Lebens sind, können Depressionen von uns Besitz ergreifen. Wir fühlen uns alleine, ängstlich und begegnen dem Leben voller Pessimismus. Stress, Zweifel, Egoismus und ein Gefühl von Mangel sind unsere ständigen Begleiter. Wenn wir in falschen Abhängigkeiten und ungesunden Beziehungen gefangen sind, ist unser Wurzelchakra vermutlich gestört. Gewalt, Hass und Wut empfinden wir bei einem blockierten Wurzelchakra, dann ist unser tägliches Leben ein ständiger Kampf.

So stärkst du dein Wurzelchakra

Um das Wurzelchakra zu stärken, verwendest du möglichst viele verschiedene Stoffe, die diesem Chakra zugeordnet sind. Die Schwingungsfrequenz der Stoffe entspricht dabei der Schwingung eines geheilten Wurzelchakras und kann darum das Chakra ausgleichen und in Richtung Heilung führen.  Dies können ätherische Öle genauso sein wie Räucherstoffe, Nahrungsmittel, Heilsteine, Farben oder Affirmationen.

Aromatherapie zur Heilung des Wurzelchakras

Jedes ätherische Öl hat eine bestimmte Schwinungsfrequenz, die wir zur Heilung der Chakren nutzen können. Beispielsweise kannst du dir ein Körperöl mit verschiedenen ätherischen Ölen mischen, die dem Wurzelchakra entsprechen. Dieses benutzt du dann morgens nach dem Duschen und reibst deinen Körper damit ein. Eine andere Möglichkeit, von der Wirkung der ätherischen Öle zu profitieren, stellt die Verwendung eines Diffusers dar. Dieser verwandelt das ätherische Öl in einen feinen Nebel und hällt den Raum sanft in heilsamen Duft.

Rezept: Wurzelchakra-Körperöl
In 50 ml Sesamöl mischt man je 3 Tropfen ätherisches Zypressen-, Cistrosen-, Zedern-, Nelken- und Rosenholzöl. Alternativ kann man auch eine Mischung aus 50ml Sesamöl, 10 Tropfen Zypressen- und 5 Tropfen Zedernholzöl herstellen.

Ätherische Öle fürs Wurzelchakra: Nelke, Zypresse, Cistrose, Rosmarin, Ingwer, Vetiver, Zeder, Rosenholz

Energetisiertes Wasser zur Heilung des Wurzelchakras

Wasser ist ein wundervoller Energieträger. Es verfügt über enorme Speicherkapazität und kann relativ einfach energetisiert werden. Es speichert die Schwingungen und gibt sie beim Trinken an unseren feinstofflichen Körper ab. Wasser oder andere Getränke, die beispielsweise aus speziellen Chakra-Gläsern getrunken werden, gleichen das Wurzelchakra sehr gut aus. Auch kann man ein Wasserglas auf eine rote Unterlage stellen oder mit Affirmationen beschriften. Edelsteine, die das Wasser energestisieren, haben ebenfalls großes Potential unsere Chakren zu heilen.

Edelsteine fürs Wurzelchakra: Granat, Rubin, Hämatit, Jaspis, Turmalin, Achat, Koralle

 

 

Räucherungen zur Heilung des Wurzelchakras

Auch durch Räucherungen kann man die Chakren gezielt ausgleichen. Die Energien der Räucherung transformieren gezielt negative Energien und harmonisieren nicht nur unsere feinstofflichen Körpersysteme, sondern auch Aura, Räume und Co. Hier bieten sich Räucherstoffe an, die dem Wurzelchakra entsprechen, oder aber auch Räucherstäbchen, die gezielt zur Harmonisierung des Wurzelchakras entwickelt werden.
Wenn Sie unsichre sind, wie man eigentlich richtig räuchert, dann werfen Sie doch einen Blick in unseren Leitfaden: So räuchern Sie richtig.

Räucherstoffe: Copal, Moschus, Sandelholz, Eichenmoos, Veitiver, Patchouli, Nelke

Rot zur Heilung des Wurzelchakras

Die Farbe Rot steht für das Wurzelchakra, dementsprechend kann alles Rote ausgleichend wirken: rote Kleidung, roter Schmuck, rote Dekoelemente in der Wohnung oder rote Nahrung können hier helfen.

Nahrung zur Heilung des Wurzelchakras

Nahrung dient dazu, unserem Körper mit Energie zu versorgen. Und zwar nicht nur mit Verbrennungsenergie, sondern auch mit feinstofflicher Energie, nämlich der Lebensenergie Prana. Alle roten Nahrungsmittel können hier helfen, das Chakra auszugleichen. Wohlgemerkt sind hier nur pflanzliche Nahrungsmittel gemeint, denn nur pflanzliche Nahrung liefert und stärkt unsere Lebenskraft, tierische Lebensmittel hingegen schwächen die Lebensenergie in jedem Fall. So ist Fleisch absolut nicht geeignet, das Wurzelchakra auszugleichen, obwohl es durch die rote Farbe des Blutes geeignet erscheint.

Nahrungsmittel fürs Wurzelchakra: Wurzelgemüse wie Karotten, Kartoffeln, Pastinaken. Rote Rüben, Radieschen, Kolrabi, Rettich. Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Erbsen, Soja. Saaten wie Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne …

Affirmationen und Meditation zur Heilung des Wurzelchakras

Alle Chakren können hervorragend durch Meditation und Konzentration auf Affirmationen geheilt werden. Wichtig ist dabei, die Meditationen und Affirmationen für einige Wochen oder – wenn das Wurzelchakra stark blockiert ist – über Monate kontinuierlich und am besten täglich durchzuführen. Zehn Minuten Meditation am Tag sind oft ausreichend, solange man dies täglich praktiziert. Dabei konzentriert man sich still auf den eigenen Atem und versucht sich nicht von Gedanken und Gefühlen ablenken zu lassen. Tauchen Gedanken, Gefühle oder Erinnerungen auf – und das werden sie mit ziemlicher Sicherheit – beobachtet man diese, denkt: „Gedanke“ oder „Gefühl“ und kehrt wieder zur Beobachtung des Atems zurück.
Affirmationen sind Sätze, die das Unterbewusstsein neu programmieren und so die Struktur unseres Seins subtil verändern. Entweder man integriert die Affirmationen in die tägliche Meditationspraxis indem man sich nicht auf den Atem, sondern auf die Affirmationen konzentriert und diese in Gedanken unaufhörlich wiederholt. Oder man nimmt sich abends im Bett vor dem Einschlafen Zeit und wiederholt die Affirmationen für einige Minuten im Geist. Ebenso kann man auch untertags die Affirmationen immer wieder gedanklich aufsagen.

Affirmation fürs Wurzelchakra: „Ich bin in Sicherheit. Ich bin vollkommen geborgen und werde geliebt. Alles ist gut.“

Yoga zur Heilung des Wurzelchakras

Auch Yoga-Übungen können helfen, das Wurzelchakra auszugleichen. Richtig ausgeführt werden Yogaübungen zu Meditationen. Jede Asana (Körperstellung) lenkt die Energien im Körper in unterschiedliche Bereiche, reinigt die Chakren und versorgt uns mit Prana.

Yogaübungen fürs Wurzelchakra: Standstellungen wie Baum, Krieger und Dreieck, abenso vorwärtsbeugende Stellungen im Stehen und Sitzen sowie der (halbe) Drehsitz.

 

Autor: Silke Gugenberger-Wachtler

Räucherritual in Guatemala

Unsere Räucherwerke sind weit gereist! Unsere Kunden Oskar und Uschi waren tief im Dschungel in der Ausgrabungstätte „El Mirador“. Dies ist die größte Maya-Stätte aus der Präklassik im Norden Guatemalas. Dort zelebrierten sie auf der großen Pyramide El Danta ein Räucherritual mit unserem Zauberritual Schutz!

Die Pyramide EL DANTA ist 70 Meter hoch, umfasst 2.800.000 Kubikmeter und zählt damit zu den größten Pyramiden unserer Erde. Sie gilt als ein außerordentlicher Kraftplatz.

Fotos vom Räucherritual in Guatemala

Wozu dienen Räucherrituale?

Räucherrituale gehören zu den ältesten Ritualen der Menschheit überhaupt. Schamanen, Heiler und Älteste vieler Kulturen räuchern seit Jahrtausenden. Dabei unterschiedet sich der Zweck des Räucherns oft beträchtlich. So wird etwa geräuchert, um mit den Geistern zu kommunizieren, um Schutz, Heilung, materiellen Wohlstand oder Liebe zu erbitten. Aber auch zur energetischen Reinigung oder um Trancezustände und Meditationen zu vertiefen, benutzt man Räucherwerk.

Die Wirkung eines Räucherrituals kann an besonderen Kraftplätzen noch vertieft werden. Hier bündeln sich die Energien von Jahrtausenden. Dadurch können der Fokus des Ritualleiters und die Konzentration vertieft werden, was dem Räucherritual mehr Macht und Wirkkraft verleiht. Zusätzlich fällt es uns an solch energetisch aufgeladenen Plätzen viel leichter, mit uns selbst und der Geisterwelt zu kommunizieren. Wir können also geistige Verbündete leichter herbeirufen und auch die Kraft der geistigen Welt leichter in unsere Rituale einfließen lassen.

 

 

 

 

 

 

Unsere Zauberrituale sind die perfekten Reisebegleiter

Reisen wir nun an solche uralte Kraftplätze mit der Absicht ein Räucherritual durchzuführen, stellen unsere Zauberrituale natürlich die perfekten Reisegefährten dar. Denn wir finden alles, was für das Räucherritual benötigt wird, in diesen zauberhaften Ritualbeuteln. Neben Räucherwerk enthält jedes Zauberritual eine Räucherschale aus Softstone, Räuchersand und Räucherkohle. Dabei sind die Zauberrituale handlich klein und perfekt geeignet fürs Reisegepäck.

Schicken Sie uns doch auch Ihre Räucherfotos an exotischen oder interessanten Orten an office@bitto.at! Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

Wie Räuchern genau funktioniert, haben wir in unserem Leitfaden: So räuchern Sie richtig für Sie zusammengefasst!

Fotos der Reise nach Guatemala von Oskar Lehner und Uschi Forster.

 

Leitfaden: so räuchern Sie richtig!

Welt der RäucherungenRäuchern zählt zu den ältesten Formen der Aromatherapie überhaupt und genießt in vielen Kulturen nach wie vor einen großen Stellenwert. Man räuchert, um die Ahnen anzurufen, Glück und Wohlstand anzuziehen und um böse Geister von Haus und Hof fernzuhalten. Schamanen, Seher und andere Heiler versetzen sich durch Räucherwerk in Trance, um Kontakt mit den Göttern aufzunehmen.

Die Räuchertradition ist Bestandteil religiöser Zeremonien und magischer Rituale. Aber auch im Hausgebrauch wird heute vermehrt geräuchert: so etwa zur Desinfektion von Räumen, zur Vertreibung von Schädlingen und Insekten und zur Haltbarmachung von Nahrungsmitteln. Auch für die energetische Raumreinigung wird Räucherwerk heute vermehrt eingesetzt. Auf feinstofflicher Ebene kann eine Räucherung alte und schädliche Energien beseitigen und die Raumenergie neu beleben. Zusätzlich verwendet man Räucherwerk bei Meditationen, zum Entspannen, zur Stärkung der körperlichen Lust, zur Unterstützung und Vertiefung der Liebe oder einfach nur aus Freude am Duft.

Beim Räuchern wirkt immer das Element Feuer und bringt seine Qualität als Wandler mit in den Prozess der Duftentstehung. Im Gegensatz zum Verdunsten werden die grobstofflichen Energien der Kräuter und Harze in flüchtigere Dimensionen, nämlich Rauch, verwandelt. Durch den Atem nehmen wir diese Energien in uns auf und stoßen auch in uns die Transformation an. Auch als Räucherstäbchen oder -kegel kann man sich die Feuerenergie und die damit verbundene Transformation zu Nutze machen. Egal ob gemütlich daheim im Wohnzimmer oder entspannt an lauen Sommertagen in Garten und Terasse. Neben dem unvergleichlichen Dufterlebniss profitieren wir immer auch von der Verwandlunsgkraft des Feuers.

Viele Menschen wollen in die sinnliche Welt des Räucherns eintauchen und die Geheimnisse von wohlriechenden Harzen, duftenden Hölzern und heilkräftigen Kräutern entdecken, sind sich aber unsicher, wie genau das Räuchern funktioniert. Darum haben wir hier für Sie das Wichtigste zum Thema Räuchern und Räucherwerk zusammengefasst. Keine Angst: Räuchern ist eigentlich relativ unkompliziert und man kann (fast) nichts dabei falsch machen!

Ausräuchern: so funktioniert die feinstoffliche Reinigung!

Eine der verbreitetsten Zwecke des Räucherns ist wohl die energetische Raumsanierung. Man will die buchstäblich „dicke Luft“ reinigen, die feinstofflichen Energien klären und Orte energetisch harmonisieren und mit neuer guter Energie füllen. Für diesen Zweck werden Wohnung, Haus und Garten dreimal hintereinander geräuchert. Sie sollten sich für dieses Ritual deshalb genug Zeit nehmen: je nach Größe der zu reinigenden Räume können Sie insgesamt für alle drei Phasen in etwa ein bis zwei Stunden einplanen, wobei jede der drei Räucherungen einen anderen Zweck erfüllt.

  1. Reinigen von „dicker Luft“: Im ersten Durchgang wird die aufgestaute negative und blockierende Energie gereinigt und aufgelöst.
  2. Harmonisierung der Energie: Der zweite Räuchergang dient der Harmonisierung des Raumes. Alles wird ausgeglichen und in Einklang gebracht.
  3. Neubelebung der Energie: Um die Energie neu zu beleben und die Schwingung zu erhöhen, wird nun nochmal geräuchert.

Vorbereitung der Räucherung

Bevor Sie sich nun ans Räuchern machen, sollten Sie alle Utensilien vorbereiten und bereitlegen. Sie benötigen:

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, können Sie für den Anfang ein Räucherset erwerben, das bereits alles, was Sie zum Räuchern benötigen inklusive Räuchermischungen, enthält.

Auswahl des  richtigen Räucherwerks!

Nun ist der perfekte Zeitpunkt, sich kurz Gedanken um das richtige Räucherwerk machen. Besonders gut geeignet sind Räuchermischungen, die speziell für die Reinigung von Räumen, Auren und Energien konzipiert wurden. Aber auch andere Mischungen eignen sich hervorragend, ebenso wie reine Harze, wie beispielsweise Weihrauch, oder Kräuter wie etwa weißer Salbei. Denken Sie bei der Auswahl des Räucherwerks nicht zu viel nach, sondern lassen Sie sich von Ihrer Intuition leiten! Diese wird Sie sicher und zuverlässig das richtige Räucherwerk wählen lassen.
Wenn Sie experimentierfreudig sind und gerne mal Neues ausprobieren, dann könnten Sortimentsboxen mit kleinen Mengen unterschiedlicher Räucherwerke für Sie die richtige Wahl sein!


Räuchern: los geht’s!

Zuerst bereiten Sie das Räuchergefäß vor: Füllen Sie es etwa halbvoll mit Räuchersand. Danach entzünden Sie die Räucherkohle. Die meisten Räucherkohlen sind schnellentzündlich und glühen gleichmäßig durch. Fassen Sie die Kohle fest mit der Räucherzange und halten Sie sie über eine Kerze oder ein Feuerzeug. Nun können Sie beobachten, wie kleine Funken des Schnellanzünders durch die Kohle ziehen.
Legen Sie die Kohle auf den Sand in der Räucherschale und warten Sie, bis sie rundherum mit einer feinen Ascheschicht bedeckt ist, was ungefähr fünf bis sieben Minuten dauert. Dies ist sehr wichtig, denn nur dann hat die Kohle die optimale Temperatur, um sowohl die Wirkung als auch den Duft des Räucherwerks bestmöglich zu aktivieren.

Wie viel Räucherwerk verwendet man eigentlich?

Jetzt können Sie Ihr Räucherwerk auf die Räucherkohle geben. Um die optimale Wirkung zu erreichen, sollten Sie Ihr Räucherwerk in kleinen Portionen verräuchern. Dabei sollten Sie nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig verwenden. Ein halbvoller Räucherlöffel ist genau richtig! Der Duft beim Räuchern sollte angenehm und rauchig sein. Sobald Sie jedoch einen richtig „verbrannten“ Geruch wahrnehmen, nehmen Sie das Räucherwerk mit der Zange von der Kohle und legen neues Räucherwerk nach.

Räuchern: So geht’s!

Achten Sie darauf, dass alle Fenster in geschlossen sind. Für die erste Phase des Räucherns – der Reinigung – gehen Sie nun gegen den Uhrzeigersinn die Räume ab. Auch in den einzelnen Zimmern bewegen Sie sich nun gegen den Uhrzeigersinn und warten, bis sich der Rauch im Zimmer verteilt. Achten Sie darauf, dass der Rauch auch in die Ecken gelangt. Sie können mit einer Feder nachhelfen und den Rauch in die Zimmerecken fächeln. In dieser doch sehr intensiven Phase ist es wichtig, dass viel Rauch entsteht, dementsprechend werden Sie auch viel Räucherwerk verbrauchen. Lassen Sie den Rauch nun einige Minuten einwirken und lüften Sie danach ausgiebig. Sie werden gleich bemerken, dass sich die Energie des Raumes deutlich verändert!

RauhnächteNachdem die negativen und stagnierenden Energien nun beseitigt sind, geht es nun im zweiten Schritt – der Harmonisierung – darum, die Räume auszugleichen sowie eventuell entstandenes Chaos zu beseitigen und zu beruhigen. Gehen Sie nun in der zweiten Phase der Räucherung ganz nach Ihrem Gefühl vor: hierbei ist es nicht so wichtig, ob Sie mit oder gegen den Uhrzeigersinn vorgehen oder ob die Fenster offen oder geschlossen sind. Gehen Sie nun in alle Räume und schwenken Sie die Räucherschale kreisförmig, dies kann die Harmonisierung noch zusätzlich unterstützen. Der Rauch muss nun nicht wie in der ersten Phase das ganze Zimmer füllen. Es reicht also, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Rauch das Zimmer leicht durchdringt.

Nach der Harmonisierung sollte die Energie des Raumes nun beruhigt sein. Sie fühlen vielleicht eine durchdringende Ruhe und ein Gefühl von Stille. Nun geht es darum, die Räume mit neuer Energie zu füllen. Dies erreichen wir in der dritten Räucherrunde – der Neubelebung. Damit bringen Sie Lebensfreude und positive, lebendige Energie in Ihre Räume. Sollten Ihre Fenster noch geöffnet sein, schließen Sie sie nun wieder, denn der Rauch und der Duft dieser Phase sollen nicht sofort wieder weggeweht werden, sondern dezent im Raum verbleiben. Gehen Sie zum Energieaufbau nun IM Uhrzeigersinn durch die Räume und achten Sie wiederum darauf, dass der Rauch alle Bereiche erreicht.

Die Energie Ihrer Räume fühlt sich nun leicht, lebendig und positiv an. Nachdem Sie nun bei der Hausräucherung ebenfalls zwangsläufig Ihre Aura gereinigt haben, kann es sein, dass Sie nun erschöpft sind. Dies ist nicht ungewöhnlich und Sie sollten diesem Ruhebedürfnis nun nachgeben.

Magische Rituale

Aber nicht nur für energetische Hausreinigungen sind Räucherungen sinnvoll, sondern auch für allerlei magische Rituale und zauberhafte Zeremonien abseits von feinstofflicher Reinigung eignet sich die Transfomationskraft des Feuers in Kombination mit wertvollen Kräutern und Harzen.

So kann man etwa magische Zauberrituale für Glück, Harmonie, Gesundheit und vieles mehr anwenden, um bewußt positive Veränderungen in diesen Lebensbereichen anzustossen. Das Feuer der Räucherung wird hier mit einem Ritual kombiniert, wobei die verwendeten Harze und Kräuter den Effekt verstärken. Alte Muster gehen buchstäblich im Feuer auf und Neues kann entstehen.

Räuchern für Entspannung und Wohlbefinden: Räucherstäbchen, Räucherkegel und Räuchersieb

Wenn Sie nicht unbedingt ein bestimmtes Ritual mit der Räucherung bezwecken, wie etwa eine energetische Reinigung, einen Schutz- oder Liebeszauber, dann gibt es auch noch andere, weniger intensive Möglichkeiten, in den Genuss von wunderbar duftendem Räucherwerk zu kommen. Räucherstäbchen und Räucherkegel entwickeln weniger Rauch und sorgen für eine sanfte Beduftung.
Für beides brauchen Sie eine geeignete feuerfeste Unterlage, um Verbrennungen und Schäden an Möbelstücken zu vermeiden.


Eine weitere Möglichkeit der sanften Beduftung stellt die Verwendung von Räuchersieben in Kombination von Teelichtern dar. Hierzu wird das Räucherwerk auf ein Sieb oder eine Räucherplatte gelegt, welche wiederum auf einem Weihrauchbrenner zu liegen kommen. Darunter wird ein Teelicht angezündet. Durch die Wärme werden die ätherischen Öle des Räucherwerks sanft gelöst.

 

Wenn wir nun Ihre Neugier geweckt haben und Sie sich näher über verschiedenes Räucherwerk, Räuchertraditionen und ähnliches informieren wollen, werfen Sie doch einen Blick auf unser umfangreiches Büchersortiment zum Thema Räuchern!

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